rezensionen
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Eine Avocado im achten Monat
"Gibt´s ein Leben über 40?" Vom Kabarett - Solo zum Theaterstück
"[...] Unter der Regie von Joe Knipp entstand mit drei formidablen Schauspielern ein spritziges Dialogstück, bei dem sich die Pointen nur so überschlagen. Oli ("Gaststar" aus München: Felix von Frantzius) hat am Vorabend seines Geburtstages solche Angst vorm totalen Verspießern (Stichwort Einbauküche), dass er am liebsten keine Party feiern möchte. "Ich bin doch ein alter Grüner, eine Avocado im achten Monat! " greint er seinem versöhnlichen Freund Jürgen (David N. Koch) vor, der schon die Bierkästen Marke Reis - Dorf (mit Thomas - Reis Portrait) anschleppt. Oli suhlt sich in antikapitalistischer System - Kritik, ein bisschen Apo - Nostalgie und weinerlichem Tiefsinn ("Warum sind wir nicht einfach glücklich?"), bis die Freunde dann natürlich doch noch antanzen."
Kölnische Rundschau, 16. Mai 2012
Gibt es ein Leben jenseits der 40?
Theater am Sachsenring (Köln) feiert Jubiläum
"[...] Blumenkästen markieren den Balkon, auf dem abseits der eigentlichen Feier die wesentlichen Gespräche stattfinden. Freilich: Felix von Frantzius (34) als unwilliges Geburtstagskind, David N. Koch (30) als bester Freund und andere Kumpel sowie Signe Zurmühlen (25), die etliche weibliche Gäste spielt, sind offensichtlich viel zu jung für ihre Rollen. Doch das ist schnell vergessen; den Mangel an Lebensjahren gleichen die Darsteller in diesem Pointenfeuerwerk durch Talent und Spielfreude locker aus."
Kölner Stadt - Anzeiger, 11.05.2012
Arielle, die kleine Meerjungfrau“ mit prächtiger Premiere
"[...] Der Prinz muss als Außenseiter des Meeres, als Mensch und Mann wohl etwas einfältig sein, was von Frantzius übrigens prima spielen kann. Herrlich devot schlawenzelt er zudem als Muräne der Hydra durchs Bild."
Cellesche Zeitung, 15.11.2010
"Der Hexer" geht in Dinkelsbühl mordsmäßig um
"[...] Das „dicke Ende“ der „Operation Hexer“ hätte verhindert werden können, hätte man doch beizeiten auf den Polizeipsychologen Dr. Lomond gehört. In der Rolle dieses liebenswürdigen Sonderlings überzeugt Felix von Frantzius"
Schwäbische Post 20.06.2009
Spannende Unterhaltung mit dem "Hexer"
"[...] Felix von Frantzius als etwas naiv erscheinender Polizeiarzt ist schwer einzuschätzen"
Wochenzeitung Dinkelsbühl, 23.06.2009
"Michel in der Suppenschüssel"
"[...] schlüpft in seine Rollen [...] geschickt [...]Felix von Frantzius als arbeitsamer Knecht Alfred und leicht zersteuter Arzt, der Michel aus der Suppenschüssel befreien soll."
Blick ins magische Dreieck, 21./ 22.05.2009
Immer dieser Michel!
"[...] Felix von Frantzius gibt den Knecht Alfred etwas behäbig, aber herzensgut."
Wochenzeitung Dinkelsbühl, 20.05.2009
Komödie "Kunst" von Yasmina Reza
"[...] was dann zu Tätlichkeiten führt, die dem armen Yvan eine blutige Nase bescheren, obwohl der weinerliche Tollpatsch doch nichts mehr will als den logischen Ablauf des Lebens: „Heirat, Kinder, Tod“. Wie Felix von Frantzius den Kindmann Yvan als rührend komische Figur zeichnet, die sich über ihre Profillosigkeit tränennass mit Oliven und Cashewnüssen tröstet, das ist wahrlich sehenswert. Wenn Yvan lacht, dann trifft er mitten in das Wesen des Absurden im Menschenleben"
Fränkischer Anzeiger, 24.03.2009
Yasmina Rezas "Kunst" hatte am Landestheater Dinkelsbühl Premiere
"[...] Felix von Frantzius entfaltet als Yvan ungeahnt komische Talente. Zweierlei kann er, in dieser Spielart, zeigen. Zum einen eine tapsige, kulleräugige Naivität: Yvan, das Elefantenbaby mit dem Karpfenlächeln. Zum anderen ein kleines, greinendes, im Falsett wimmerndes Kind: Yvan, die Heulsuse mit dem grau-rosa Stimmchen. Alles andere, die Neurosen und Aggressionen dieses großen Buben, schlackern wie fremd an ihm herum"
Fränkische Landeszeitung, 02.03.2009
"[...] Den einfachen Bauernburschen Ruprecht weiß Felix von Frantzius bestens zu mimen, so einfältig und einfach vermeldet er auf Drängen des Gerichtsrats, was er des nächtens erlebt habe. Kann er seiner Eve noch trauen?...So hat fast jeder der Protagonisten Wünsche, Hoffnungen, Träume und auch Albträume, die großartig herausgespielt wurden. [...] Viele «Vorhänge» mit viel Applaus ernteten die Dinkelsbühler."
Allgäuer Zeitung, 23.03.2009
"Der zerbrochne Krug" aus einem Guss
"[...] Einen großen Auftritt hat Felix von Frantzius als Ruprecht, weil er seine Zeugenaussage mit packender Vehemenz vorträgt und dabei seine Redlichkeit mit einer schönen Mischung aus Naivität und Rechthaberei charakterisiert. [...] Die Zuhörer bedankten sich mit herzlichem Beifall."
Augsburger Allgemeine, 13.03.2009
Heinrich von Kleists "Der zerbrochne Krug" am Landestheater Dinkelsbühl
Beschränkte Blicke
"[...] Felix von Frantzius zeigt den Ruprecht als einfach gestrickten Bauernburschen, der bei seiner plastischen Schilderung der nächtlichen Geschehnisse die Lacher auf seiner Seite hat. Hier darf die komische Qualität des Textes wirken. Ruprechts Blick ist genauso beschränkt wie der aller anderen Figuren, was [...] (die) riesigen Krägen und Gewänder der Figuren sichtbar machen: Jeder hat seine einseitige und eingeengte Sichtweise, alle tragen Scheuklappen.
Klar, wenn Eve einen Kerl in ihr Zimmer ließ, muss sie eine "Metze" sein, denkt ihr Verlobter in seiner unbändigen Angst, schon vor der Ehe Hörner aufgesetzt zu kriegen. Das ist sein Alptraum, um Liebe geht´s ihm nicht."
Fränkischer Anzeiger, 22./23.11.2009
"Indien" präsentiert sich mit gepfeffertem Humor
"[...] Zwischen beide (Bösel und Fellner) schob sich von Zeit zu Zeit Felix von Frantzius, der gelassen ruhig den Wirt, den Arzt und zum Schluss den Priester gab - quasi als neutralisierende Komponente.[...] verdienter Applaus."
Schwäbische Zeitung, 10.02.2009
Landestheater Dinkelsbühl mit Stück von Dario Fo: "Bezahlt wird nicht!" Zeitlos zorniges Spiel
"[...] Die Ehemänner Giovanni und Luigi ( [...] als irritierter Ehemann von Margherita: Felix von Frantzius) werfen sich derweil temporeich die Bälle der politischen Empörungen zu: "Die Fahrt zum Arbeitsplatz ist doch kein Vergnügungsausflug". [...] Das begeisterte Publikum lauschte gebannt und geizte nicht mit Bravos."
Fränkischer Anzeiger, 19.01.2009
"Ladies Night" hatte auf der Freilichtbühne des Landestheaters Dinkelsbühl Premiere
Mit Striptease aus der Lebenskrise
["...] Er (Lomper) gewinnt an Sicherheit, als er den selbstbewußten, rotbäckigen, nicht besonders hellen Sonnyboy Guy (Felix von Frantzius) kennenlernt, der ihm zum "Coming-out" als Schwuler verhilft."
Fränkische Landeszeitung, 06.06.2008
La Loca
"Johanna, die Wahnsinnige" im Theater...und so fort München
"[...] Neben aller Dramatik [...] aber immer wieder auch komische Momente, wobei Felix von Frantzius als Juanas eitler Sohn Karl genüsslich in die Parodie abdriftet."
In München, November 2007
"Sommernachtsträume" frei nach Shakespeare im Cluss - Garten Ludwigsburg
Mal lyrisch-poetisch, mal derb-komisch
"[...] Den unbeherrschten Demetrius mit hohem Ekelpaket-Faktor, der seine Helena sitzen ließ, um Hermia zu freien, spielt [...] Felix von Frantzius mit Hang zum Fiessein. Seine Imitation des Schwiegervaters in spe, Egeus, mit starkem hellenischen Akzent gerät zu einem ersten Höhepunkt. Endaxi! Dann, schnell das Bett aufgesucht [...] und flugs wird aus dem in Liebe erbrannten Jüngling der kleingewachsene Elfenkönig Oberon [...] Die neuen "Sommernachtsträume" sind 100-prozentiges Vergnügen, dank der tollen Schauspielerriege"
Bietigheimer Zeitung, Juli 2007
Pettersson und Findus: Einfach zum Brüllen
Publikum ist begeistert von Aufführung beim Theatersommer (Ludwigsburg)
"[...] Pettersson will Eier für die Findus - Geburtstags - Pfannkuchentorte. Felix von Frantzius mutiert mit der Maske zum leicht trotteligen Schweden: Lila Filzhut, blau-weißes Hemd, schmuddelige, geflickte Arbeitshose und beige Weste. [...] Von Frantzius bewegt sich in der Kulisse, wie man es von Petersson erwartet: Er stolpert über Blechwannen und Muklas, weiß von einer Minute zur anderen nicht mehr, was er tun wollte. Das Publikum findet es zum Brüllen. [...] Laut schrill anarchisch: Petterssons Welt eben."
Ludwigsburger Kreiszeitung, Sommer 2007
Piaster, Piaster!
"Die Schatzinsel" als Weihnachtsmärchen in Wiesbaden
"[...] und der Pirat John Silver (Felix von Frantzius) schleicht sich als Koch an Bord. Sein eigentliches Ziel ist allerdings nicht die Kombüse, sondern die Kiste mit dem Schatz [...] Gemurmel im Publikum. Die Kinder hatten Silver längst verdächtigt. Schließlich krallt sich an seiner Schulter ein Papagei fest, trägt er einen Admiralshut auf dem Kopf und poltert sein Holzbein beim Gehen. [...] So sieht kein Koch aus"
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.11.2006
Da wedelt die Palme, und es macht "poing"
"Die Schatzinsel" - das Weihnachtsstück des Jungen Staatstheaters Wiesbaden in einer gelungenen Inszenierung für Jung und Alt
"[...] In dieser Welt gibt es echte Seeräuber [...] mit Holzbein und einem Papagei, der auf der Schulter sitzt und spricht [...] In Matthias Faltz` Wiesbadener "Schatzinsel" ist der Seeräuber noch ein fieser Möpp [...] das Beste ist, dass ausnahmslos alle Schauspieler mit kindlichem Spaß bei der Sache sind; sie toben und tanzen und klabautern über die Bühne, sie singen und brüllen und halten sich lachend die kugeligen Bäuche."
Frankfurter Rundschau, 22.11.2006
Chaotische Piraten unter Palmen
Junges Staatstheater bringt "Die Schatzinsel" als Weihnachtsmärchen auf die Bühne
"[...] wobei letzterer versehentlich den gefürchteten Piraten - Boss John Silver (dargestellt von Felix von Frantzius, der den Bösewicht weniger als furchteinflößenden Gangster denn als Gentlemen - Ganoven gibt) samt seiner Kumpanen als Schiffscrew anheuert"
Wiesbadener Kurier / Tagblatt, 20.11.2006